Sonntag, 12. Mai 2019

15 Minutes of Fame, Tactics for Eternity

Von Andy Warhol ist überliefert, er habe in Stockholm 1968 bei der Eröffnung einer seiner Foto-Ausstelliungen gesagt,"In the future, everyone will be world-famous for 15 minutes." Laut wikipedia habe er seine Voraussage 1979 mit den Worten bestätigt": ... my prediction from the sixties finally came true: In the future everyone will be famous for fifteen minutes.”

Warhol bezog wie Marshall McLuhan diesen Aphorismus wohl aus der Beobachtung gewisser Effekte des in dieser Zeit schon globalen Fernsehens (the People's Republic of China 1958, Southern Rhodesia 1960, Israel 1966, South Africa 1971), Shows mit Publikumsbeteiligung und vielleicht ebenso wie McLuhan, ohne viel davon zu erwähnen, aus den Ahnungen, die Scharfsichtige in den 60er Jahren aus Filmen wie "2001, A Space Odyssey", Fernseh-Serien wie "Startrek" und aus verschiedenen kursierenden akademischen Arbeiten und Magazinartikeln von den vermuteten utopischen Effekten der Computer-Kommunikation gewinnen konnte.

Herr Warhol war wie viele andere Künstler-Stars der 60er Jahre in seiner Eigenvermarktung natürlich nicht so demokratisch, wie er sich in Interviews und bei Ausstellungen gerne gab. Durch die Einrichtung seiner Factory, die raffinierte Rekrutierung und Pflege interessierter, subtil oder weniger subtil ausgebeuteter Mitarbeiter, die Verwendung langlebiger Druckfarben auf klassischer Leinwand, die Speicherung sowohl der von ihm direkt geleiteten als auch der nur inspirierten Verarbeitung von Bewegtbildern auf Sicherheitsfilm und die geschickte Behandlung von Museen, Filmarchiven und die Kreation von Büchern hat dieser Mann für seine eigene Person schon für die, sogar post-mortale, Nachhaltigkeit des Ruhms gesorgt.

In den bisherigen Ergebnissen des utopischen Strebens, den sogenannten sozialen Netzwerken, erweist sich allerdings, dass die Zeilen aus Leonard Cohens Song

Everybody knows, the dice are loaded, everybody rolls with their fingers crossed, everybody knows the war is over, everybody knows the good guys lost. Everybody knows the fight was fixed The poor stay poor, the rich get rich.

eine gewisse Allgemeingültigkeit behalten haben. Diese Plattformen bringen allerdings wie jedes neue Netzwerk auch neue Stars hervor und die etablierten aus den alt genannten Medien, die nicht dazu- oder umschalten können, werden halt ausgeknipst. Die Chance aber, 15 Minuten berühmt zu sein, die ist im Fernsehen immer noch höher als in Facebook, Instagram, Twitter oder Youtube. Und alle Hoffnungen der frühen galaktischen PC- und Internet-Utopien von der gleichmäßigen Verteilung von Ruhm, Ehre und Geld erweisen sich bislang für die Mehrheit als trügerisch.

Das Universum des alles überragenden Geistes

In der Welt der Geistesarbeiter gibt es neben dem dominierenden, aber doch recht einseitigen Twitter auch noch andere Plattformen für die intellektuelle Dauerweltmeisterschaft. In der Wikipedia ist ja leider die namentliche Autorschaft trotz der Bemühungen von Herrn Döpfner & Consorten for all practical purposes praktisch ganz getilgt. Und während früher die Mehrheit der europäischen Universitätsneulinge im Unterricht fast immer von Diderot, etwas weniger von le Rond d’Alembert und ihrer Enzyklopädie gehört hatten, und sogar einige Gebildete sich bis heute sich an ersteren erinnern, ist Jimmy Wales' Berühmtheit keinesfalls mit der von Jobs, Zuckerberg, Gates, Page, Brin, Musk, ja nicht einmal mit der von Ellison, Torvalds und Andreesen zu vergleichen.

Sie rührt da, wo sie besteht, auch mehr von seinen Schnorrbriefen als seinen Gründer-, Verleger- oder Produzenten-Leistungen her. Von Larry Sanger hat in meiner Welt eh nie jemand geredet. Die wirklichen Autoren wichtiger Enzyklopädien kannte früher auch "niemand" und so ist mit Bezug auf den fünftmeist genutzten Website der Welt, die Wikipedia nur den ganz wenigen extremen Insidern die eine oder andere Autorin hinter der Fülle vieler brillianter Kurzessays dort bekannt. Wer sieht sich schon die Diskussionsseiten mit den kryptischen Nicknames oder die Copyrights der Millionen Bilder an? Tatsächlich fällt heutzutage TV-Moderatoren, Sportstars, Show-Masterinnen und Foodbloggerinnen das intellektuelle Berühmtwerden um einiges leichter als unseren famosen Wissenschafter/innen.

Für das klassische Superstardom auf dem Gebiet der Wissenschaften muss man schon einen echten, populärwissenschaftlich und ohne Expertenwissen verständlichen Bestseller schreiben, wie z.B. Yuval Harari mit seinem "Sapiens, A Short History of Mankind". Harari bringt ja auch weniger wissenschaftlich Standards wie Jahreszahlen und historische Personen, sondern richtet seinen Blick schräg auf bereits erarbeitete Erzählungen und ganz allgemeine Phänomene wie Landwirtschaft, Handel, Krieg und Geld. Da hat dann auch keine/r Stress mit Faktenchecks oder Widerlegungszwang. So ein Buch erhöht gegenüber dem Fernsehen, Youtube und allen anderen elekronischen Medien die Chance auf Nachhaltigkeit und postmortales Nicht-Vergessen.

Allgemein ist die Geschichtsphilosophie das beste Feld für so einen Coup. In der Physik dagegen sollte man in den 60er Jahren eine mathematisch wasserdichte Theorie vorgeschlagen haben und wird erst berühmt, wenn einen Institution wie das CERN ankündigt, nach dem dort postulierten Teilchen, das nun auch abwechselnd nach dem "Erfinder" und Gott benannt wird, suchen zu wollen. Allerdings habe ich jüngst den Bekanntheitsgrad von Wolfgang Pauli, der das mit dem Neutrinchen vorgemacht hat, im Bekanntenkreis abgecheckt und zweifle inzwischen sehr an der Langfristigkeit dieser Taktik.

Für bescheidene Institutionen wie TinyTalk plc mit bescheidenen Autoren, denen die sauren Trauben eh immer zu hoch hängen, gibt es Plattformen wie academia.edu, wo man sich mit, sage und schreibe, 83.752.576 Akademikern aus aller Welt treffen, Texte, die eine Aufmerksamkeitsspanne von 30 Minuten oder mehr erfordern teilen, und, wenn man das Geld hat, mit einem Jahresabo von $ 7.99 alle möglichen statistischen Funktion auf den Servern der Institution ausführen lassen kann.

Alles, wie es sich gehört

Wie heutzutage üblich, schicken sie einem von dort auch Benachrichtigungen, wenn "man" heruntergeladen, zitiert oder wenigstens erwähnt wurde. Und so flattert mir seit Jahren in regelmäßgien Abständen ein Erinnerungsbriefchen in mein elektronisches Zweitpostfach, ich sei in zwei Papers vorgekommen. Noch nie konnte eines meine doch heftige vollautomatisierte attention-span-defense überwinden und bei meinen brutalen, unregelmäßigen Aufräumaktion gehen diese Briefchen den Weg alles Irdischen. Sorry, no time at all for this bullshit. Schreibt mir auf guten Papier, so wie die Uni in Harvard, die mir nach lediglich 2 PDF-Downloads hochwertigstes Werbematerial für einen noch hochwertigeren und hochpreisigeren Kurs postalisch hat zukommen lassen.

Weil aber meine mühselig austherapierte narzistische Störung derzeit durch zu viel Arbeit, kleine Erfolge, zu wenig berufliches liebvolles Feedback und verschiedenste Experimente auf dem Zwitscherdienst und im Visagebuch leider grad wieder ihr schreckliches Haupt zu erheben beginnt, habe ich vergangene Woche tatsächlich auf so ein Mail geklickt, mein Profil auf academia.edu aktualisiert und dann die Erwähnungen gecheckt. Und siehe da, eine von den beiden traf wirklich mich. (DI Algo Rhythmus hatte mich im zweiten mit einem entfernten Vorfahren oder Verwandten verwechselt, der im 18. Jahrhundert für die k.k. Armee eine Karte der unteren Donau verfertigt und kam deswegen in einer Publikation des Center for the Reasearch of Antiquity in South-East Europe vor.)

Nun zu meinem Claim To Fame: Ein gewisser Herr Schüller, wenn ich es richtig lese, pensionierter Pathologe und Student der Soziologie hat auf academia.edu einen ziemlich interessanten Essay zur Krise des Antiquariats unter dem Titel "Antiquariat heute: ein Spiegelbild gesellschaftlichen Wandels?" veröffentlicht. Laut eigenen Aussagen stützt sich seine Betrachtungsweise auf die Theorien von Walter Benjamin, Pierre Bourdieu, James Clifford und Howard Becker, lauter Autoren also, die ich selbst lese und schätze. Nicht schlecht.

Und nun das Beste

Mein Name kommt nur in einer Fußnote und in der Literaturliste vor, kein Zitat also, nur eine Erwähnung. In Anmerkung 4 steht da: "Den folgenden kursorischen Ausführungen liegen zugrunde: BALTES (2011). DÖRK (o.J.), [POST-GUTENBERGGALAXIE (o.J.)], HARNAD (1991), LAUTERER (2011). Nicht schlecht für den Anfang. Die nachfolgende Anmerkung (5) ist auch nicht von schlechten Eltern: "So im griechischen Rhapsodentum zu Zeiten Homers oder als mündliche Lehre Moses, der Mischna (הָנְׁ שִ מ , Teil des Talmud). Uff.

Die richtige scharfe Sache kommt aber in der Literaturliste und verdanke sie dem Alphabet, dem L in meinem Namen und der Sitte der Sortierung. Ich stehe da im Abschnitt "Buch und Internet: Gutenberg-Galaxie und global village - Mediensoziologie" zwischen K und M und das sieht so aus:

  • Khittel, Stefan, Barbara Plankensteiner, und Six-Hohenbalken, Hrsg. 2005. Contemporary Issues in Socio-Cultural Anthropology. Perspectives and Research Activities from Austria. Wien: Löcker.
  • Lauterer, Stefan. 2011. Ein Prophet kehrt zurück. Ein Denker, zwei Würdigungen: Für Stefan Lauterer hat die Beschäftigung mit dem Vermächtnis des kanadischen Theoretikers [Marshall McLuhan] noch gar nicht richtig begonnen. Der Standard.
  • McLuhan, Marshall. 1962. The Gutenberg galaxy. The making of typographic man. [Toronto]: University of Toronto Press.
  • McLuhan, Marshall. 1964. Understanding media. The extensions of man. London: Routledge & Kegan Paul.
  • McLuhan, Marshall. 1994, ©1968. Die magischen Kanäle. (Understanding media: the extensions of men), Bd. 127. Dresden: Verlag der Kunst.
  • McLuhan, Marshall. 1995. Die Gutenberg-Galaxis. Das Ende des Buchzeitalters. Bonn, Don Mills, Ont.: Addison-Wesley.
  • Ong, Walter J. 2002. Orality and literacy. The technologizing of the word. London, New York: Routledge.
  • Sander, Uwe, Hrsg. 2008. Handbuch Medienpädagogik. 1. Aufl. Wiesbaden: VS, Verlag für Sozialwissenschaften

So muss man mal in einer Literaturliste stehen. Ich bin schon ganz rosa angelaufen. Jetzt, wo ich das entdeckt habe, ganz ohne self-googeling, wie ich noch einmal betonen möchte, sondern weil mein unbewusster Hintergrundprozess ohne Autorisierung durch das freud'sche Ich und ganz ohne Zutun der linken Gehirnhäfte mal ganz kindlich ein PDF von academia.edu heruntergeladen und vergessen hat, die angetragenen Benachrichtigungen, abzuhaken.

Wenn unsereins sich schon so mit dem Narzissmus, dem Sich-geschmeichelt-Fühlen und der scheinbaren und echten Zuwendung herumschlagen muss, wie soll es dann erst unseren Ministern, Milliardären und Moderatoren ergehen. Wir fragen uns das schon seit Jahren und haben außer der sehr prälimären, auf McLuhan und Bourdieu gestützten Erstdiagnose praktisch nichts, ganz zu schweigen von einer Antwort.

Addendum: Walter Ong war ein Jesuit und sehr feiner Beobachter. In der europäischen Linken wurde er wenig gelesen, mir haben zwei seiner Bücher aber ausnehmend gut gefallen. Mit diversen Abstrichen natürlich. Geht nicht anders in der tinytalk-Redaktion. Auch so was neurotisches, der Kritikzwang. Vielleicht teilen wir das wieder als Pflichtlektüre für den Nachwuchs und zum kursorischen Wiederlesen bei den Redaktionsveteranen aus. Amen.

Post-Addendum: Dieser Text mag den Eindruck erwecken, Ruhm, Ehre und Narzissmus wären rein männliche Probleme. Weder Namen von Frauen noch Bilder von ihnen kommen hier vor. Die tinytalk-Redaktion legt aber Wert auf folgende Klarstellungen. Wir wissen hier in Jamaica sehr genau, dass es stets hervorragende Wissenschafterinnen gab und dass in der Mediengesellschaft Frauen sich auch sehr mit dem Narzissmus herumschlagen müssen. Im Zuge dieser Ereignisse und der Recherchen ist diesmal halt keine aufgetaucht, was vielleicht auch an den berührten Spezial-Themen und der sicher immer noch nicht ganz überwundenen Verfasstheit der akademischen Welt liegen mag. Sei es wie es sei.

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Sonntag, 5. Mai 2019

What Lifted Jobs And Gates Out Of Their 8-bit Misery

This is what is. A commercial. In 1979 Xerox introduced its vision for the office of the future. Years ahead of its time, the 1972 Xerox Alto featured Ethernet networking, a full page display, a mouse, laser printing, e-mail, and a windows-based user interface. Although it's high price limited sales, the Alto was a groundbreaking invention. Most everything about the computing (interactive access visual and aural interface) and networking revolution (send around the office or around the world) that was going to come was knowable 40 years ago - for interested and attentive experts and everybody who watched commercials.

Nearly all Computing History Books discuss the dispute between Gates and Jobs or rather their respective companies on who went to PARC first and how secret all of that was. It was not. Xerox gave Smalltalk to a couple of other computer companies to implement, did commercials for its future products and gave demos to a lot more people than only Jobs and Gates.

We do not know if the communication departements of MSFT and AAPL who by their publications had a huge influence on PC history created that impression by intent or by ignorance. That does not matter too much either. Any which way it is the task of later historians to uncover or recover the best possible approximation of truth. And - it should be the task of decision-makers in the industry, the media and politics to know that history a lot better than they do to inform their perspective and the settings they implement by laws, regulations and business strategies.

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Donnerstag, 2. Mai 2019

Sternenzerstörer über Düsseldorf, Venator Klasse

Mein Freund Stephan hat das mit den obigen Worten auf dem Visagebuch gepostet und mir erlaubt, es zu republizieren. Das Bild hat es verdient.

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Sonntag, 28. April 2019

Keine Gedanken mehr nur die Nebelmaschine an

Mein Schatzi und ich waren gestern in der Arena, bei einem Konzert von Franz-Josef Hagmanns-Dajka, genannt Funny van Dannen. Ich kann mit Fug und Recht sagen, das Konzert war ganz wunderbar und vor allem eine gefühlsmäßige, aber auch ausreichend gedankenmäßige Erquickung. So gut, dass wir beide beim Nachhausefahren gleich 2 mal falsch umgestiegen sind, so begeistert waren wir.

Van Dannen spielte eineinhalb Stunden und als Zugaben-Set noch eine dreiviertel Stunde dazu die Songs aus dem aktuellen Album "Alles gut, Motherfucker" aber auch eine wohl-ausgewählte Reihe seiner "Hits" aus den letzten mehr als 20 Jahren.

Als Beispiele gehören da jedenfalls "Gutes Tun", "Saufen" und "Freundinnen müsste man sein". So was finde ich ja die beste Mischung für Konzert-Tourneen. Ich habe van Dannen auch hoch angerechnet, dass er dem Publikum und seinen Flow-Energien elegant widerstanden hat und "Kapitalismus" so antihymnisch, wie es nur ging, gesungen und gespielt hat. Da vorne waren eh schon alle so richtig beim Schunkeln.

Und nach den gut mehr als 2 Stunden und mehr als 10 Zugaben, war das verwöhnte Publikum leider in einer Gier-Stimmung, dass viele ihn nicht gehen lassen wollten und nochmal "Zugabe" schrien, obwohl jede/r dort vorgeblich mit dem Humanismus und der Freundlichkeit seiner Texte voll einverstanden war. War aber der einzige Wermutstropfen des ganzen Abends.

2009 stand hier zum ersten Mal ein Zitat von Hagmanns-Dajka aus "Gutes Tun". Vor 2 Wochen, anlässlich der Folge der "Ö1 Gedanken" mit ihm, die ja wohl durch das besprochene Konzert veranlasst war, brachten wir seine Songs über "Kapitalismus" und "Schilddrüsenunterfunktion".

Die neuen Songs, die wir noch nicht kannten, waren teilweise eine Herausforderung, weil die 2 Mixer zwar einen sehr okayen Klang zusammengebracht aber dabei nicht genug auf Sprachverständlichkeit der Stimme geachtet hatten. Ist bei vielen Konzerten wurscht, aber bei Herrn van Dannen eben ganz und gar nicht, machte es aber auch spannend. Zum Glück gab es von van Dannen zwischendurch auch Mitsinglieder, bei denen niemand Vorsicht walten lassen muss.

Jedenfalls eines der schönsten davon trägt den Titel Nebelmaschine

Hier ist der Text zum schwer empfohlenen Mitsingen, ich schwöre, es tut wohl.

Ich wollte eigentlich ins Kino gehen in "Bowling for Columbine". Aber etwas in mir sagte lass es, dass muss heute nicht mehr sein. Den kannst du dir immer noch anschaun, morgen oder irgendwann. Aber heute bleibst du zu Hause und schmeißt die Nebelmaschine an.

Muss einfach mal sein, so dann und wann, keine Gedanken mehr, nur die Nebelmaschine an. Muss einfach mal sein, so dann und wann, keine Gedanken mehr, nur die Nebelmaschine an.

Und ich fragte wieso denn Nebelnmaschine? Sowas haben wir nicht im Haus, da kam meine Frau mit einem Karton und bat mich: "pack das bitte mal aus!" Ich freute mich, weil auspacken, das ist etwas, das ich kann. Es war tatsächlich eine Nebelmaschine, und wir schmissen sie sofort an

Muss einfach mal sein, so dann und wann, keine Gedanken mehr, nur die Nebelmaschine an. Muss einfach mal sein, so dann und wann, keine Gedanken mehr, nur die Nebelmaschine an.

Man schaut in die hellen Schwaden, fasziniert vom wolkigen Schweben, und man vergisst sich selbst dabei und fast das ganze Leben. Es ist schon erstaunlich, wie einfach man glücklich werden kann. Und wenn sowieso alles klar ist, schmeiß die Nebelmaschine an.

Muss einfach mal sein, so dann und wann, keine Gedanken mehr, nur die Nebelmaschine an. Muss einfach mal sein, so dann und wann, keine Gedanken mehr, nur die Nebelmaschine an.

Es wurde ein sehr schöner Abend, sogar ohne Sex. Wir saßen zusammen im Nebel und tranken einen Kasten Bier. Das ist endlich mal eine Freizeitidee, die ich wirklich empfehlen kann. Also wenn ihr mal richtig entspannen wollt, schmeißt die Nebelmaschine an!

Muss einfach mal sein, so dann und wann, keine Gedanken mehr, nur die Nebelmaschine an. Muss einfach mal sein, so dann und wann, keine Gedanken mehr, nur die Nebelmaschine an.

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Freitag, 26. April 2019

Great Jewish Songs: An Overview

This is an overview of our comments on great Jewish songs and lyrics some of which belong to the romantic repertoire of Jewish standards. For quite some songs lots of people know that the author/s was/were/is/are Jews but there are also quite some were not that many human beings we know, know that they have deep roots in Jewish Culture.

As can be easily glimpsed from the selection we are great fans of songs that Jews wrote for or that have been taken up by African-American artists (formerly called either black or negro singers). Also, in the youth of quite a few of our illustrious editorial staff Viennese Jewish Music played a hard to overestimate role.

As to the languages, many of these are in English, some are in German, and even the oddball Yiddish example can be heard and understood if one really wants to. Up till now there's one in French and one in Hebrew. Ladino songs are to follow but have not yet made it into these pages.

Due to the inner nature of blogging software, articles get posted nicely for daily reading and not so nicely for leisurely sunday afternoon archive browsing. So here's a little implement to make it easier for the p.t. audience to re-read and re-hear.

Stevie Wonder playing to Burt Bacharach

Thanks to the large GOOG-financed public casting system most of the time we can also offer awesome original interpretations ripped from old video tape and shellac or vinyl records. Many of these copies are probably barely legal. Welcome everybody to the joys of postmodern triple media. Cute they are, are they not?

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last updated: 24.11.21, 20:49
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with four letters it becomes easier though i am not sure with hafi… anyhoo, inms guessing acronyms or whatever this is. *it’s not my steckenpferd
by tobi (24.11.21, 20:49)
Should be
pretty easy to guess from the context and image who HaFi and InTu are. Besides, thx for the hint to the open bold-tag.
by MaryW (22.10.21, 01:16)
Low hanging fruit
1 comment, lower geht es mathematisch schon aber psychosomatisch nicht.
by MaryW (15.10.21, 19:51)
...
da ist wohl ein <b> offen geblieben… und wer oder was sind HF und IT?
by tobi (25.09.21, 10:50)
manche nennen das
low hanging fruits, no?¿
by motzes (25.08.21, 20:33)
Freiwillige Feuerwehr
Wie ist das mit den freiwilligen und den professionellen Feuerwehren? Wenn 4 Häuser brennen und nur 2 Löschzüge da sind, dann gibt es doch eine....
by MaryW (22.07.21, 07:06)
Well
That is a good argument and not to be underestimated. I was convinced a malevolent or rigid social environment (the others) posed the largest obstacle....
by MaryW (18.07.21, 08:54)
Und noch etwas
Die Schutzkleidung ist ein großes Problem. Sie verhindert allzu oft, dass mann mit anderen Säugetieren gut umgehen kann.
by StefanL (26.05.19, 07:09)
Yeah
U get 1 big smile from me 4 that comment! And yes, i do not like embedded except it is good like this. It's like....
by StefanL (19.05.19, 16:30)
Mustererkennung
Just saying. #esc #strachevideo pic.twitter.com/OIhS893CNr— Helene Voglreiter (@HeeLene) May 19, 2019 (Sorry, falls embedded unsocial media unerwünscht ist…)
by tobi (19.05.19, 10:57)
Yeah
That's an adequate comment! Und das erste Zitat ein ganz besonders tolles Beispiel für den "Umschlag von Quantität in Qualität".
by MaryW (15.05.19, 19:57)
...
In the future everyone will be famous for fifteen people. – Momus You’ll always be a planet to me, Mr Bacchus. – Charon Fußnote! Find ick knorke.....
by tobi (15.05.19, 14:07)
Now
I think I maybe know what you meant. It is the present we know best and the future we invent. And history is mostly used....
by StefanL (13.05.19, 00:55)
...
???
by StefanL (05.05.19, 21:15)
...
what about hindsight is 20/20?
by tobi (05.05.19, 14:00)
Ja echt.
Vielleicht schaffen wir es aber ja wieder einmal auf ein Konzert zusammen.
by StefanL (01.05.19, 05:55)
...
oh schade, verpasst…
by tobi (30.04.19, 09:07)
...
Als ethnische Gruppe bezeichnete Max Weber eine "Menschengruppe, welche auf Grund von Ähnlichkeiten des äußeren Habitus oder der Sitten oder beider ... einen subjektiven Glauben....
by StefanL (28.04.19, 07:28)
vielleicht aber
hat er auch während des Moderierens seinen Text sozusagen live in die Wikipedia kopiert? (leider wird diese theorie durch überprüfung der datenlage nicht unbedingt erhärtet.)
by chris (30.03.19, 09:08)
d'accord
👍
by misc (28.03.19, 09:28)

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