Die österreichische Sozialdemokratie im 1. Weltkrieg

Eine Chronik der tinytalk-Redaktion

Am 13. Juni 1911 und am 20. Juni 1911 (Stichwahl) wird die letzte Wahl zum Abgeordnetenhaus des Reichsrats der in ihm vertretenen Königreiche und Länder, inoffiziell Cisleithanien und ab 1915 amtlich Österreich genannt, abgehalten.

Die Wahlkreise und Sitze sind wie schon 1907 nach Volkszugehörigkeit sowie nach Land- und Stadtbezirken eingeteilt. Wahlberechtigt sind, ebenfalls seit 1907, alle erwachsenen Männer ohne Ansehen von Vermögen und Stellung.

Nat Deu Tsch Pol Ukr Slo Ita Kro&Srb Rum Jud Ges
Mand 232 108 83 31 24 19 13 5 1 516

Aus der Reichsratswahl 1911 geht ein Wahlbündnis von deutschnationalen und liberalen Parteien, der Deutsche Nationalverband, als relative Siegerin hervor und erhält 100 der 516 Sitze erhalten. Die Wahlbeteiligung liegt bei 80,2 % der wahlberechtigten Männer. Die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) erhält 82 Sitze, die Christlichsoziale Partei (CSP) 74 Sitze.

Karl, Graf Stürgkh, Großgrundbesitzer, Reichsratsabgenordneter, Unterrichtsminister, Ministerpräsident, Diktator

Am 3. November 1911 wird Karl, Graf Stürgkh nach der Demission des vorigen Kabinetts wegen einer Teuerungsrevolte in Wien von Kaiser Franz Joseph I. zum k.k. Ministerpräsidenten berufen. Als Spitzenpolitiker Cisleithaniens ist er stimmberechtigtes Mitglied des Gemeinsamen Ministerrates, in dem die drei k.u.k. Minister mit den Ministerpräsidenten Österreichs und Ungarns die Außen- und Sicherheitspolitik der Gesamtmonarchie beraten. Stürgkh ist von 1891 bis 1907 Reichsratsabgeordneter der Gruppe "Verfassungstreue Großgrundbesitzer" gewesen. 1907 hat seine Gruppierung durch den Übergang vom Kurienwahlrecht zum allgemeinen Wahlrecht für Männer jede Chance. Stürgkh ist nicht mehr Abgeordneter, dafür von 1909 bis 1911 in 2 Kabinetten k.k. Unterrichtsminister gewesen.

Am 16. März 1914 wird der Reichsrat vom Kaiser auf Vorschlag der Stürgkhs auf unbestimmte Zeit vertagt. Stürgkh regiert ab dem Zeitpunkt die im Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder ohne Parlament und mit diktatorischer Macht.

Am 28. Juni 1914 erschießt Gavrilo Princip den österreichische Thronfolger in Sarajewo. Diese Tat und die Reaktion Österreichs und seiner Verbündeten sowie die darauf folgenden Schritte der Triple Entente lösen die folgende Julikrise aus. Der Reichsrat bleibt während der ganzen Zeit vertagt und wird nicht konsultiert. Das Parlament wird drei Jahre lange suspendiert bleiben.

Am 28. Juli 1914 beginnt mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien der erste Weltkrieg.

Im Gegensatz zum deutsche Vorbild, der SPD, die sich während des 1. Weltkriegs in 3 Teile spaltet, wird die SAPD weitgehend zusammen bleiben. Im Unterschied zur SPD, deren Abgeordnete im deutschen Reichstag mit einer Ausnahme, Karl Liebknecht, für die von der Regierung beantragten Kriegskredite gestimmt haben, hat die SAPD im österreichischen Reichsrat wegen dessen dauerhafter Vertagung keinerlei Einfluss auf die Kriegserklärung an Serbien und auf die mit dem Krieg verbundenen politischen Ziele der im Geheimen agierenden Entscheidungsträger der Donaumonarchie ausüben können.

Viktor Adler, Armenarzt, Gründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Österreich

Dennoch hat die SAPD unter der Leitung Viktor Adlers, des Parteigründers und Parteivorsitzenden, wie die Mehrheit der Führer der europäischen Sozialdemokratie den Kriegsausbruch öffentlich und parteiintern befürwortet, wohl weil er auf der einen Seite die patriotische Kriegsbegeisterung vor allem der Wiener deutschsprachigen Arbeiter wahrgenommen hatte und auf der anderen Seite auf die Kriegspropaganda der österreichischen und der deutschen Regierung, es handle sich in erster Linie um einen Verteidigungskrieg gegen den despotischen russischen Zarismus sowie dessen imperialistische Ambitionen und Verbündete "hereingefallen" war. Nur eine kleine Minderheit im "linken" Flügel der SAPD ist auch 1914 angesichts der patriotischen Begeisterung stets bei der unbedingten Kriegsgegnerschaft geblieben.

Zu dieser Minderheit zählt Friedrich Adler, einer der Söhnne Viktor Adlers. Für ihn bringt der Kriegsausbruch und das Verhalten der sozialdemokratischen Parteien Europas gleich bittere Enttäuschungen: Die friedenssichernden Beschlüsse der Zweiten Internationalen werden praktisch nirgends umgesetzt. Bei fast allen Mitgliedern der Internationale überwältigen das nationale Empfinden und das nationale Interesse der Parteiführer und der Mehrheit der Mitglieder den lange hervorgekehrten Internationalismus und den Kampf für den Frieden. Die zweite Enttäuschung ist die Haltung des eigenen Vaters und damit der Mehrheit der Partei. Sie trägt nicht nur die Maßnahmen der Regierung mit, sondern unterstützt diese sogar ideologisch im "Kampf gegen das reaktionäre Zarenregime".

Am 22. Oktober 1914 erscheint im Parteiorgan Arbeiter-Zeitung ein besonders martialisch-patriotischer Artikel des Chefredakteurs Friedrich Austerlitz. Für Friedrich Adler ist das Maß voll. Er greift nun in den von ihm redigierten Zeitschriften nicht nur den mit Notverordnungen regierenden Ministerpräsidenten Stürgkh, sondern auch die ganze Parteiführung und damit den eigenen Vater an. Seine Isolation in der SAPD wächst zusehends. Auf der anderen Seite ist er der Vorkämpfer neuer Anhänger, die auch verfolgen, wie sich in Deutschland, der Schweiz, Belgien und Russland die unentwegten Anhänger der sozialdemokratischen Vorkriegs-Ideologie langsam wieder sammeln

Ab dem Kriegsjahr 2016 beginnt die Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SAPD) der "im Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder", seit 1915 wieder amtlich Österreich, von ihrer Zustimmung zum Krieg und der entsprechend verfolgten Burgfriedenspolitik langsam abzuweichen.

Am 20. Oktober 1916 reitet Adler in einer öffentlichen Ansprache vor Anhängern eine besonders scharfe Attacke gegen die Parteiführung. Deren Ächtung folgt auf dem Fuß und die Isolation Friedrich Adler in der Mehrheitssozialdemokratie und in der Familie scheint komplett.

Friedrich Adler - Sozialist, Kriegsgegner, Attentäter, Held, Internationalist

Am 21. Oktober 1916 erschießt Friedrich Adler, aus Protest gegen die Kriegsdiktatur in der Donaumonarchie den seit 3. November 1911 amtierenden k.k. Ministerpräsidenten Karl Stürgkh beim Mittagessen im Hotel Meissl & Schadn am Neuen Markt in Wien. Er wird zum Tod verurteilt, von Kaiser Karl I. zu 18 Jahren Kerker begnadigt und im Herbst 1918 von selbigem kurz vor dem Regierungsverzicht vollständig amnestiert und freigelassen.

Den Mordprozess instrumentalisiert Friedrich Adler als Bühne für eine Abrechnung mit der eigenen Partei. Er beklagt, dass dort bereits der "bürokratische Apparat die Oberhand über die Zukunftsinteressen des Proletariats gewonnen" habe. Sein Zorn richtet sich vor allem gegen den reformistischen Karl Renner, dem er "biedere Verlogenheit", "Prinzipienlosigkeit" und "Gaukelei" vorwirft. Unter Leuten wie Renner habe sich die Partei immer mehr "verchristlichsozialisiert, nationalisiert und verkleinbürgerlicht." Die SDAP "habe sich mehr und mehr zu einer konterrevolutionären Instanz entwickelt, die den Grundsätzen der 2. Internationalen längst untreu geworden sei. Er habe die Parteiführung mehrfach vor dieser Entwicklung gewarnt, man habe ihn jedoch nicht ernst genommen. Er sei dadurch zur Überzeugung gelangt, dass nur eine aufrüttelnde Tat das dringend erforderliche generelle Umdenken einleiten könne."

Karl Renner, Staatskanzler, Bundespräsident

Der äußerst erschütterte Vater schreibt diese Tat dem "beinahe pathologischen Idealismus" seines Sohnes zu. Friedrich Austerlitz, der Chefredakteur der Arbeiterzeitung beschreibt die Tat in einem Artikel als "der ganzen sozialistischen Ideenwelt fremd und unbegreiflich". Adler sei ein Mensch, "der einem Wahne folgt und sich in einer "unseligen Tat […] im Fanatismus der Selbstzerstörung […] selbst dahin gibt und grausam vernichtet, was noch ein reiches Blühen versprach."

Friedrich Austerlitz, langjähriger Chefredakteur der Arbeiterzeitung

Am 5. November 1916 findet eine Reichskonferenz des deutschsprachigen Teils der SAPD statt. Die Konferenz beschließt unter dem Eindruck der Kriegsereignisse, verschiedener europäischer sozialdemokratischer Friedensinitiativen und der Tat Friedrich Adlers folgende Resolution:

"Die Regierung ist nachdrücklich aufzufordern, nach Vereinbarung mit den verbündeten Regierungen in einer öffentlichen Kundgebung deutlich zu erklären, dass die Mittelmächte jederzeit bereit seien, in Friedensverhandlungen einzutreten unter der Bedingung, dass alle Mächte auf direkte und indirekte Annexionen und auf Kriegsentschädigungen verzichten."

Die gesamte Parteiführung der SAPD, einschließlich des wohl lange kaisertreu eingestellten Parteivorsitzenden Adler, der ja vor dem Attentat von Sarajewo und dem folgenden Kriegsausbruch im Rahmen der 2. Internationale bereits für eine gemeinsame unbedingte Friedenspolitik der europäischen Sozialdemokraten eingetreten war, vertritt nun wieder geschlossen eine friedenspolitische Linie.

Am 21. November 1916 stirbt Kaiser Franz-Josef I., der seit der Niederschlagung der bürgerlichen Revolution 1848 mehr als 60 Jahre lang, zuerst absolutistisch und später konstitutionalistisch regiert hat. Sein Nachfolger Kaiser Karl I. von Habsburg Lothringen besteigt den österreichischen Kaiserthron und wird gleichzeitig als IV. Károly bzw. Karlo IV. König von Ungarn und Kroatien sowie als Karel III. König von Böhmen und als Karl I. König von Galizien und Lodmerien und vieles mehr. Er begnadigt Friedrich Adler anlässlich der Thronbesteigung zu 18 Jahren Kerker. 2 Jahre später wird er ihn anlässlich seiner Thronniederlegung, wie bereits erwähnt, nach 2 Jahren Haft durch Amnestie auch noch die restlichen 16 Jahre erlassen.

Karl I. hat schon vor der Thronbesteigung 3 Ziele für seine Regentschaft gesetzt: Eine rasche Beendigung des zerstörerischen Krieges durch einen moderaten Friedensschluss, eine Lockerung der unter seinem deutschnationalen Vorgänger eingegangenen engen Bindung an das deutsche Kaiserreich und eine Reform der auseinanderbrechenden Donaumonarchie. Bereits nach einem halben Jahr wird klar, dass er keines von den 3 Zielen erreichen können wird.

Am 11. Dezember 1916 wird die Landeskonferenz der SAPD in Niederösterreich, zu der Zeit noch einschließlich Wiens, konkreter und fordert von der Regierung den Abschluss eines annexionslosen Friedens von der k.k. Regierung sowie die vollständige und sofortige Freigabe der öffentlichen Diskussion der Kriegsziele in Presse und Versammlungen, die bisher durch die Kriegszensur verhindert worden ist.

Am 8. März 1917 beginnt im Russischen Kaiserreich die sogenannte Februar-Revolution (Februar wegen des julianischen Kalenders). Der Zar und seine Regierung werden gestürzt. An die Stelle der Zarenherrschaft tritt nun ein Nebeneinander von Duma (Parlament) und Arbeiter- und Soldatenräten (Sowjet), eine Art Doppelherrschaft. Die Duma setzt eine provisorische Regierung ein, die mit dem Petrograder Sowjet, der von 3 sozialdemokratischen Parteien beherrscht wird, für den Herbst die Wahl einer verfassungsgebenden Versammlung aushandelt und dann plant.

Am 30. Mai 1917 tritt der österreichische Reichsrat auf die vorangegangene Einberufung durch Karl I. zum ersten Mail seit Beginn des Weltkriegs wieder zusammen. Der Kaiser wird den Reichsrat bis zum Ende der Monarchie nicht mehr vertagen.

Viktor Adler setzt im Reichsrat den gewachsenen Einfluss seiner Partei ein, um innenpolitische Konzessionen und eine Verstärkung der Friedensbereitschaft der Regierung zu erreichen.

Vom 2. bis 19. Juni 1917 organisiert die Zweite Internationale im neutralen Schweden, in Stockholm eine sozialistische Friedenskonferenz. Die Delegierten wollen in Stockholm trotz ihrer Spaltung in einen linken (Internationale Sozialistische Kommission - ISK, auch Zimmerwalder genannt), einen rechten (sogenannte Mehrheitssozialisten) und einen zentristischen Flügel (Internationales Sozialistisches Bureau - ISB) den Weg zu einem sicheren Frieden ebnen. Die Regierungen aller kriegsbeteiligten Staaten beobachten die Konferenz mit großem Misstrauen. Die Regierungen Frankreichs, des Vereinigten Königreichs und der USA verhindern die Anreise von Delegierten aus ihren Ländern. Die Konferenz muss so ohne jede Wirkung bleiben. Die österreichischen Teilnehmer Victor Adler, Wilhelm Ellenbogen und Karl Renner vertreten die Auffassung, dass der Friedensschluss nicht auf Kosten der territorialen Integrität der Donaumonarchie erfolgen dürfe und treten für einen Verständigunsfrieden ohne Annexionen ein.

Am 28. November 1917 schlägt Lew Trotzki, der neue russische Kommissar des Äußeren und für Kriegswesen allen Kriegsparteien einen allgemeinen Waffenstillstand zwischen allen Kriegsteilnehmern vor. Während die Entente diesen Vorschlag ablehnt, stimmen das Deutsche Reich und die Donaumonarchie Verhandlungen mit Russland zu.

Am 9. Dezember treffen die Delegationen der Mittelmächte und des revolutionären Russlands in Brest-Litowsk zum ersten Mal zusammen. Die neue russische Regierung der Volkskommissare unterbreitet folgendes Angebot: Verzicht auf Annexionen, schnelle Räumung der besetzten Gebiete, Selbstbestimmungsrecht der Völker, Verzicht auf Kriegsentschädigungen. Auf Einladung des Oberbefehlshabers des deutschen Ostheeres, Prinz Leopold von Bayern, findet ein gemeinsames Abendessen statt. Konservative Offiziere und Diplomaten, meist dem Hochadel angehörende Vertreter des Deutschen Kaiserreichs und der Donaumonarchie, treffen auf Revolutionäre, wie sie zuvor seit der französischen Revolution nie mehr in einer europäischen Regierung vertreten gewesen sind. Der österreichische Delegationsleiter Ottokar Graf Czernin wird später in seinen Erinnerungen schreiben:

Der Führer der russischen Delegation ist ein erst vor kurzem aus Sibirien entlassener Jude namens Joffe […] nach dem Essen hatte ich meine erste lange Unterredung mit Herrn Joffe. Seine ganze Theorie basiert darauf, das Selbstbestimmungsrecht der Völker auf breitester Basis in der ganzen Welt einzuführen und diese befreiten Völker zu veranlassen, sich gegenseitig zu lieben […] Ich machte ihn aufmerksam, dass wir eine Nachahmung der russischen Verhältnisse nicht unternehmen würden und uns jede Einmengung in unsere internen Verhältnisse kategorisch verbitten. Wenn er weiter an diesem utopischen Standpunkt, seine Ideen auch auf uns zu verpflanzen, festhalte, dann sei es besser, er würde gleich mit dem nächsten Zug wieder abreisen, denn dann sei der Friede nicht zu machen. Herr Joffe blickte mich erstaunt mit seinen sanften Augen an, schwieg eine Weile und sagte dann in einem für mich immer unvergeßlichen freundlichen, fast möchte ich sagen bittenden Ton: 'Ich hoffe doch, dass es uns gelingen wird, auch bei Ihnen die Revolution zu entfesseln.'

Am 9. Dezember 1917 schließt das mit Russland verbündete, aber militärisch praktisch besiegte Rumänien einen Waffenstillstand mit den Mittelmächten.

Am 15. Dezember 1917 tritt der inzwischen ausgehandelte Waffenstillstand an der gesamten Ostfront in Kraft. Der Zweifrontenkrieg ist für die Mittelmächte damit vorläufig beendet. Das Deutsche Kaiserreich, Österreich-Ungarn und Sowjet-Russland beginnen in Brest-Litowsk mit langwierigen Friedensverhandlungen.

Im Zusammenhang mit diesen Friedensverhandlungen unterstützen Viktor Adler und die SAPD die bemühte Politik des k.u.k. Außenministers Graf Czernin gegenüber den weiterhin imperialistischen Ambitionen der Obersten Heeresleitung des Deutschen Reiches.

Am 8. Jänner 1918 hält der amerikanische Präsidenten Woodrow Wilson im Kongress eine Rede mit den berühmten "14 Punkten". Punkt 10 enthält folgende Passage: "Den Völkern Österreich-Ungarns, deren Platz unter den Nationen wir geschützt und gesichert zu sehen wünschen, sollte die freieste Gelegenheit zu autonomer Entwicklung zugestanden werden". Die Selbstbestimmung der Nationen wird von allen Kriegführenden aber auch vielen Abgeordneten des Reichsrats als Thema aufgegriffen, aber jeweils nur dort angewendet werden, wo es den jeweiligen militärischen Siegern nützlich erscheint. Zunehmend wird sich die Frage stellen, für welche der vielen Nationalitäten der Habsburgermonarchie sich ein eigener souveräner Staat ausgehen wird.

Am 9. Februar 1918 schließt die Ukrainische Volksrepublik, die davor mit militärischer Unterstützung der Mittelmächte ihre Unabhängigkeit von Russland erklärt hat, in Brest-Litowsk einen Separatfrieden mit den Mittelmächten, den sogenannten "Brotfrieden". Damit ist der 1. Weltkrieg in Osteuropa defacto beendet.

Am 3. März 1918 schließt Sowjetrussland nach einem neuerlichen Angriff des deutschen Heeres mit dem deutschen Reich und der Donaumonarchie den Friedensvertrag von Brest-Litowsk. Damit scheidet auch auch Sowjet-Russland endgültig aus dem 1. Weltkrieg aus. Seine nachfolgenden Kriege mit Polen, den "Weißen Armeen", der Ukraine usw. sind zwar auch eine Folge des Weltkrieges aber gehören nicht mehr zu ihm.

 
last updated: 13.07.19 11:04
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Und noch etwas
Die Schutzkleidung ist ein großes Problem. Sie verhindert allzu oft, dass mann mit andere Säugetieren gut umgehen kann.
by StefanL (26.05.19 07:09)
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by tobi (05.05.19 14:00)
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by StefanL (01.05.19 05:55)
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by tobi (30.04.19 09:07)
...
Als ethnische Gruppe bezeichnete Max Weber eine "Menschengruppe, welche auf Grund von Ähnlichkeiten des äußeren Habitus oder der Sitten oder beider ... einen subjektiven Glauben....
by StefanL (28.04.19 07:28)
vielleicht aber
hat er auch während des Moderierens seinen Text sozusagen live in die Wikipedia kopiert? (leider wird diese theorie durch überprüfung der datenlage nicht unbedingt erhärtet.)
by chris (30.03.19 09:08)
d'accord
👍
by misc (28.03.19 09:28)
...
Na, heute wird er nicht weinen, sondern die Korken knallen lassen. Aber bald wird er wieder weinen, nämlich wenn er mit Verspätung merkt, dass der....
by ArchibaldL (27.03.19 06:15)
...
mal sehen, ob Döpfner noch weint, wenn heute die Abstimmung im EUP gelaufen ist…
by tobi (26.03.19 08:42)
Großbritannien
wäre auch ein gutes Beispiel. Trotz Mehrheitswahlrecht Koalition. Aber Du hast insoferne natürlich schon recht, weil ja die 10-Parteien-Demokratie eher der Normalfall ist als die....
by StefanL (25.03.19 21:50)
...
das system zentralregierung ist mir ein rätsel. selbst oder vor allem nach der lektüre von e.p. thompson, "the making of the english working class". bin....
by motzes (25.03.19 19:31)
von hinten aufrollend
energy:harvesting energy is ein nettes konzept des letzten jahrzehntes, für energieschluckendes kleinvieh. wahlergebnisse:bei mehr antretenden parteien geht sich seltener eine absolute aus, odr? die geschichte....
by motzes (24.03.19 17:16)
Hmm
Wir haben Ihre Kritik jetzt doch ernst genommen und einen Satz und einen Absatz eingefügt. Da war wirklich trotz der sehr engen und kompetenten Zielgruppe....
by StefanL (24.03.19 08:29)
Danke
Was fehlt? Ist extra nach einer klassischen McLuhan-Bacon Regel elliptisch, damit die geneigte Leserin eigene Schlüsse ziehen und eigene Recherchen anstellen kann.
by StefanL (24.03.19 08:28)

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