| |
Super Fun Hello Whore
Heute spielt es zur Primetime in Sat1 den Film, den ich Anfang 2006 unter dem Titel Wostok Women wenigstens teilweise gelobt habe.

Ash Karreau dagegen hat das Werk unter dem obigen viel besseren Titel komplett zerrissen, was allerdings die Blattlinie von 16mm Shrine ist: "Also, they got Chinese actresses to play Japanese characters, when they should have gotten white people, because they can speak English."
Der Film ist, außer im einigen Momenten nicht so gut und in einigen ein fast so blöder Japanverstehfilm wie "The Last Samurai". Aber 3 der schönsten Frauen der Welt - wenigstens, wenn man die schlitzäugigen mag, beim Spielen zuzuschauen, ist es wert, die Unterbrecherwerbung zu ertragen.
Und - "Memoirs of a Geisha" ist natürlich ein Frauen-Versteh-Film und Emanzipationsfilm und ganz sicher kein Japan-Versteh-Film. Das ist halt das Schicksal von führenden Klassen, dass sie peinlicherweise immer ihre eigene Entwicklungspsychologie für das Universum halten müssen.
Vorgeblich soll Herr Spielberg bei Drehbuch und Produktion mitgewirkt haben. Herr Geffen soll im abgeraten haben. Wer nicht ausgeht, dem empfehl ich ihn trotzdem. Schon wegen der Bitch-Fights.
ANTSCD1: The Official God FAQ. Do not miss to read the Small Print on the Bottom of that Page.
BTW2: This nigger her of course is not but a 17th century's Dutch theologian as did the those from the 70ies in our school would qualify him as such.
1 - And Now To Something Completeley Different
2 - By The Way
plink, nix praise or blame!
Das Auge

Gerade läuft dieser sehr amüsante Krimi von Claude Miller in 3SAT. Mit 2 großartigen Hauptdarstellern, erstklassig besetzten Nebenrollen und toller Musik von Carla Bley und Franz Schubert.
Zitat: Aber nicht doch meine liebe, man nannte mich nicht immer "Das Auge". Früher, da nannte man mich "Das Ohr".
plink, only 1 comment praise or blame!
Tián Mì Mì

Im obigen Bild kann sehr schön nachvollzogen werden, dass die chinesische Schrift wirklich nichts mit Klang zu tun hat. In lateinischer Umschrift (pinyin) werden diese drei Zeichen als "tian mi mi" transkribiert.
Dass so eine Schrift sowohl über die Zeit als auch über den Raum andere Effekte hat als das Alphabet leuchtet ein. Irgendwie.
Es handelt sich übrigens um einen sehr schönen Film, "Almost love story", was wahrscheinlich oder mindesten möglicherweise auch das ist, was die drei Schriftzeichen "bedeuten".
Den Titel bezieht der Film, wenn ich mich recht erinnere von einem populären Song, der in der auf Single gepressten Interpretation von Teresa Teng eine Rolle im Film spielt.
Addendum: Solche Vermutungen im WWW zu recherchieren ist ja leicht und bequem, darum hier gleich die Korrektur. Tián mì mì wird mit "very sweet" übersetzt. Der Song ist typischer süßlicher 80er Jahre Hongkong Pop und kann natürlich auf youtube komsumiert werden. Ausgesprochen wird tián übrigens "tjen".
plink, nix praise or blame!
Everybody Know That Girl Who Is Not A Slovak

plink, 3 comments praise or blame!
A Face A Name A Number

Noch 27 bis 12. Feber. Da ist ihr birthday. Da bin ich Fan von.
plink, nix praise or blame!
Wostok Women Times Two
Das Kulturwochenende bestand aus einem Tanzabend im OST - Klub, das ja sowohl im Girlscamp als auch im Cycamp schon warm empfohlen wurde.
Am Samstagabend folgte dann die Besichtigung von
Memoirs Of A Geisha.
Ich habe beides ziemlich genossen, obwohl kurz nach dem Eintreffen im OST die DJ-Typin fast eine Stunde lang untanzbares Avantgardepunkzeug aus undefinierbaren Gegenden auflegte und sich weigerte unsere Wünsche nach Verka Serduchka und Diskoteca Avarija in Erwägung zu ziehen. Danach wurde gewechselt, der Alkohol hatte auch schon ein bisschen gewirkt und alles wurde sehr schön. Ausserdem waren insgesamt 5 Leute von unserer Chorreise letzten Juli in den Räumlichkeiten.
"Memoirs of a Geisha" ist ein Film mit 3 der schönsten Frauen mit Schlitzaugen auf dem ganzen Planeten und alleine schon deshalb eine Augenweide. Leider kann der männliche japanische Hauptdarsteller Ken Watanabe, der mit seiner Rolle in einem anderen amerikanischen Japanverstehfilm schlagartig bekannt geworden ist, sehr gut einen ehrenhaften Samuraianführer personifizieren, ist aber bei der mimischen Interaktion mit weiblichen Wesen ziemlich beschränkt. Deswegen war der Film leider diesbezüglich zu nicht mehr in der Lage, als die für Verständnis und Vergnügen eigentlich notwendige Blickeerotik irgendwie nachzustellen. In dieser Ecke (Erotik, Romantik) war man also gezwungen, besagtes Verständnis selber mitzubringen (was im Kino nicht eigentlich nicht sein darf) und wurde auch gar nicht befriedigt (was eigentlich sein sollte, auch wenn's meist nur die Zuschauerinnen gerne zugeben).
Auf der anderen Seite war das natürlich ein subtiler spielbergisch humanistischer Film über Mädchenhandel, die Beschränktheit, den Mangel, die Brutalität und die winzigen Glücksmomente in den heterosexuellen und v.a. auch über Konkurrenz in den innerfemininen Beziehungen im Vorkriegsjapan und - recht indirekt natürlich - Nachkriegsamerika. Nicht von ungefähr schallte aus dem Radio auch immer wieder der Name "unseres Freundes Adolf Hitler".
Großartig (wie nahezu immer) Gong Li als ewig aggressive und gespaltene Tigerin "Hatsumono". So würde ich mich fühlen und benehmen, müsste ich eine Geisha sein. Auch gut, aber nicht ganz so tief (überhaupt ihr größtes Problem) der aufstrebende (oder wahrscheinlich schon oben angelangte) Superstar Ziyi Zhang, die seit CTHD von einem Triumph zum andernen eilt und wie es sich für eine Chinesin gehört und Hero gezeigt hat, auch noch bescheiden bleibt. In meinen Augen einen Hauch zu fad.
Michelle Yeoh gehört schon lange zu meinen Lieblingen und ich brauche dazu nicht viel zu sagen. Schön, dass Ang Lee ihrer Karriere noch einen Schubs verpasst hat. Damals war ihr erzieherische Einfluss auf Ziyi geringer, die herbe Süße hat sie jedoch behalten, und ich kann halt nix dafür, dass mir die Gong halt noch besser gefällt.
Die japanischen Damen Youki Kudoh und Kaori Momoi sind in ihren Nebenrollen alleine schon deswegen arm, weil es doch sehr krass sein muss, dass alle drei Megageishas von Chinesinnen gespielt werden. Politisch ist das natürlich ein noch deutlich härteres Zeichen als der "Führer im Radio". Entweder finden Kaori und Youki aus welchen Gründen auch immer, das Frauen/Generationen/Konkurrenz Thema überwältigend interessant, die 3 Schönheiten vom Festland wirklich super oder sie wollten unbedingt einmal in einem amerikanischen Film (noch dazu unter Mitwirkung von Spielberg) sein.
Interessanterweise bildet dann auch die Rollen- und Altersverteilung unter den Damen auch die Wirklichkeit in den Castingbüros und an der Kinokasse ebenso erstaunlich mutig ab.

Fazit: "Memoirs of a Geisha" hat deutliche Schwächen (v.a. die männlichen Darsteller), ist mit Sicherheit viel weniger romantisch als der zugrunde liegende Erfolgsroman aber trotzdem für jede Person, die entweder an der Thematik interessiert ist oder gerne all den oben erwähnten großartigen Damen beim Spielen und Tanzen zusieht, warm zu empfehlen.
Der OST - Klub natürlich auch.
plink, 7 comments praise or blame!
|
|
 |
last updated: 04.07.2009, 06:58
Youre not logged in ... Login
 powered by 



...
what friends you have, yet i agree. ;) - couldn't resist.
by motzes (03.07.2009, 19:24)
...
yes he's writing about a topic of interest of mine. but no, he is not of interest to me because everything suggested in that post....
by StefanL (03.07.2009, 17:51)
...
from spaniards to africa: this guy might be for your interest. i am still digging his thoughts and pointers ...
by motzes (03.07.2009, 11:11)
...
some might have learned their lessons by now, even i wouldn't call them "internet guys" in the first place.
apart from media/analysts craziness, you might....
by motzes (02.07.2009, 22:26)
...
i know that i don't have to argue about that. anyhow, i found his paper, as i heard about it - well, two years ago....
by motzes (02.07.2009, 22:23)
...
who might have learned their lessons by now. I am totally interested.
by StefanL (02.07.2009, 21:49)
...
da stimmt ja vieles irgendwie, aber die andere Sache ist einerseit die, dass die traditionellen Medien diese Initiative europaweit sehr breit angelegt haben und mit....
by StefanL (02.07.2009, 21:43)
...
looks like a very interesting paper. no one need argue with me about the fact that copyright has far exceeded any sensible limits and that....
by StefanL (02.07.2009, 21:36)
...
very nice story, the Irish saving the civilization and a sympathetic myth too. copyright and protection of intellectual property was progress in its day, but,....
by StefanL (02.07.2009, 19:32)
...
didn't we have this discussion already in the late 90s when commerce and marketing came in and classical media dreamed of making millions/billions with their....
by motzes (02.07.2009, 14:02)

| Juli 2009 |
|---|
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|
| | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | | 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | | | | Juni | | |
|